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Willkommen in Dortmund

Vorlesen

„Menschen mit Behinderung haben das Recht, da zu leben, wo andere Menschen auch leben. Sie können auf dem Land oder in der Stadt leben. Oder sie können in einem bestimmten Stadtteil leben. Dafür muss es gute Unterstützungsangebote geben. Und es muss gute Pflegeangebote geben. Damit Menschen mit Behinderung die Hilfen bekommen, die sie brauchen. Damit sie so leben können, wie sie es wollen."

Quelle: Aktion Mensch, UN-Konvention in leichter Sprache

Die Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund wurde im Jahr 1994 eröffnet.
In der Wohnstätte leben 33 erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung
in vier Wohngruppen zusammen.
Außerdem nehmen wir Gäste für kurze Zeit auf (Kurzzeitwohnen).
Die Menschen, die keiner Beschäftigung nachgehen (z.B. in einer Werkstatt für behinderte Menschen), begleiten wir in unserer Tagesstruktur
und geben Hilfestellung bei einer sinnvollen Gestaltung des Tages.

In der Leistungsbeschreibung sowie der Konzeption unserer Einrichtung
finden Sie ausführliche Angaben zur Lage im Dortmunder Stadtteil Aplerbecker Mark
sowie zur Ausstattung unseres Hauses.
Wir informieren dort auch über die Ziele unserer Arbeit und darüber,
mit welchen Mitarbeiter:innen wir unsere Aufgaben erfüllen.

All das kann ein persönliches Gespräch nicht ersetzen.
Hierzu laden wir Sie gerne ein!

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten,
Sie Fragen zu unserer Einrichtung haben,
Sie einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz suchen,
steht Ihnen die Wohnstättenleitung gerne zur Verfügung.
Sie können anrufen oder eine E-Mail schreiben.

Corona-Tests

Liebe Besucher:innen des Hauses Lebenshilfe in Dortmund,

zum Schutz aller gelten folgende Regelungen:

Alle Besucher:innen müssen getestet werden - unabhängig, ob genesen oder (un-)geimpft. Für die Wohnstätten und Anbieterverantworteten gilt eine generelle Testpflicht für Besucher:innen. Es besteht die Möglichkeit das Testergebnis eines POC-Testes einer anerkannten Teststelle mitzubringen, dieses nicht älter als 24 Stunden ist, oder ein negatives Ergebnis einer PCR-Testung, welche nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Wir testen nach Bedarf und telefonischer Vereinbarung.

In den Räumen der Tagesstruktur treffen sich die Bewohner:innen unserer Wohnstätte, die nicht arbeiten gehen. Es können auch Menschen zu uns kommen, die nicht in unserer Wohnstätte leben.

Wir treffen uns in der Woche von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr. Wir gestalten gemeinsam den Tag. Wir singen, wir musizieren, wir basteln, wir gehen spazieren, wir kochen, wir backen und vieles mehr.

Regelmäßig bekommen wir Besuch von einem Therapiehund.

In einem Snoezelen-Raum haben wir ein Wasserbett. Dort kann man sich zwischendurch entspannen mit schöner Musik und tollen Lichteffekten.

Wir freuen uns über Besuch. Bitte melden Sie sich aber vorher an, damit wir Zeit für Sie haben.

In unseren Einrichtungen können Menschen mit einer Behinderung vorübergehend ein zu Hause finden, wenn:

  • Eltern / Angehörige in Urlaub fahren möchten,
  • Mutter, Vater oder Angehörige ins Krankenhaus, zur Kur müssen,
  • Notfallsituationen entstanden sind
  • oder andere (persönliche) Gründe dafür sprechen

Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern.

Ihr:e Angehörige:r wird von qualifizierten Mitarbeiter:innen betreut. Kurzzeitbewohner:innen können an allen Freizeitprogrammen des Hauses mit den Bewohner:innen der Wohnstätte teilnehmen. Nachts ist entweder eine Nachtwache oder eine Nachtbereitschaft anwesend, so dass bei Bedarf Hilfestellung und Unterstützung gegeben werden kann. Die Kontrolle und Einnahme von Medikamenten und bei Bedarf das Hinzuziehen von Ärzten wird sichergestellt.

Finanzierung

Wenn Ihre Angehörigen Leistungen im Rahmen der Pflegeversicherung erhält, haben Sie Anspruch auf sogenannte „Verhinderungspflege“ gemäß § 39 des Pflegeversicherungsgesetzes.

Darüber hinausgehende Kosten sowie ein Eigenanteil an den Kosten der Maßnahme können beim Sozialhilfeträger (LWL / LVR) oder dem Versorgungsamt geltend gemacht werden. Werden durch diese Träger die weiteren Kosten nicht übernommen, so haben Sie als Vertragspartner diese Kosten als Eigenanteil selber zu tragen.

Eine ausführliche Beratung findet in jedem Fall vor Beginn der Maßnahme in der jeweiligen Einrichtung statt.

Kosten

Die Kosten der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung sind an die aktuellen Entgelte der Einrichtung gebunden.

Wichtig: Ein Beginn der Maßnahme kann nur bei Vorliegen einer Kostenzusage durch die Pflegekasse und/oder des LWL / LVR sowie einem unterschriebenem Vertrag erfolgen.

Ablauf
Ihre Anfrage / Ihren Terminwunsch richten Sie direkt an die Wohnstätte. Sie erfahren, ob für den gewünschten Zeitraum eine Aufnahme möglich ist und können ggf. direkt einen persönlichen Termin zur Hausbegehung sowie für ein erstes Informationsgespräch vereinbaren. Wünschenswert ist ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen den Bewohner:innen und den Kurzzeitbewohner:innen.

Während der Maßnahme kann in der Regel weiterhin die jeweilige WfbM besucht werden. Eine Teilnahme an der Tagesstruktur der Einrichtung, falls vorhanden, ist bei Bedarf möglich.

Bild
Michaela Paulus
Bereichsleitung
Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH & Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH
Berliner Straße 47
42275 Wuppertal

Bewohnerbeirat

Im Juli 2019 fand in unserem Haus die letzte Wahl statt. Wir wurden von unseren Mitbewohneri:nnen mit den meisten Stimmen gewählt. Wir kümmern uns unter anderem um Beschwerden oder Wünsche unserer Mitbewohner:innen. Alle ein bis zwei Monate treffen wir uns mit unserer Assistentin zur Bewohnerbeirats-Sitzung. Dort besprechen wir aktuelle Themen und schreiben ein Protokoll. Einmal im Jahr findet eine Bewohner-Versammlung im Haus statt, bei der wir unsere Arbeit vorstellen. Wir treffen uns einmal im Jahr mit den Bewohnerbeiräten der anderen Wohnstätten unseres Trägers und arbeiten gemeinsam zu bestimmten Themen.

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel

Bitte sagen Sie uns, wenn Sie eine Idee oder eine Beschwerde haben. Wir möchten unser Angebot immer besser machen.

Für Ihre Idee oder Beschwerde gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Es gibt einen Bogen für Ideen und Beschwerden. Diesen dürfen Sie ausfüllen und abgeben. Die Bögen liegen in der Wohnstätte aus.
  • Sie können mit einem Mitarbeiter oder der Leitung sprechen.
  • Oder Sie reden mit dem Bewohnerbeirat.
  • Möglich ist auch eine Mail an: vrbssrnglbnshlfnrwd
  • Sie können sich auch bei der zuständigen Heimaufsicht beschweren.

Wir können nicht versprechen, dass alle Ideen umgesetzt werden. Oder dass immer geändert werden kann, was Sie ärgert. Jede Idee oder Beschwerde wird aber bearbeitet.

Wenn Sie uns Ihren Namen nennen, bekommen Sie eine Antwort. Die Antwort kommt nach einer Woche.
Sie können sich auch an die Bundesweite unabhängige Beschwerdestelle der Lebenshilfe (bubl) wenden.

Die Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund liegt am Stadtrand im Süden von Dortmund, in dem Stadtteil Aplerbecker-Mark. Von der Wohnstätte aus erreicht man in etwa zehn Minuten Fußweg den kleinen Stadtkern der Aplerbecker-Mark. Dort befinden sich ein Supermarkt, eine Bäckerei mit Café, eine Eisdiele, eine Sparkasse, ein Blumenladen, ein großer Kiosk, uns vieles mehr. Ebenso findet man dort unsere Vertragsapotheke, die „Nathebach-Apotheke“. Direkt daneben befinden sich die Praxen eines Allgemeinmediziners, eines Zahnarztes und eines Physiotherapeuten.

Von der Wohnstätte aus bestehen gute Möglichkeiten, den öffentlichen Nahverkehr zu benutzen und so den Stadtteil Aplerbeck bzw. die Dortmunder Innenstadt zu erreichen. Um zu den Haltestellen zu gelangen, muss ein Fußweg von circa fünf bis zehn Minuten zurückgelegt werden. Die Busse bzw. S-Bahnen fahren in regelmäßigen, kurzzeitig getakteten Abständen. Mit dem Auto ist die Wohnstätte sehr gut zu erreichen. Sowohl die Bundesstraßen als auch die Autobahnen liegen in einer Fahrtzeit von maximal sieben Minuten entfernt. So gelangt man von der Steilen Straße aus schnell und ohne große Verzögerungen an alle nahen und fernen Ziele.

Aufgrund der Stadtrandlage bietet das Umfeld der Wohnstätte eine landschaftlich reizvolle Lage. Viele Grünflächen und der Schwerter Wald sind nach einem kurzen Fußweg zu erreichen und laden zur Entspannung und Erholung ein.

In der Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund leben 33 Menschen mit geistiger Behinderung, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfe nach SGB XII haben oder Selbstzahler sind. Jede:r Bewohner:in steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Die Bewohner:innen der Wohnstätte leben in vier voneinander getrennten Wohneinheiten unterschiedlicher Größe. In jeder Wohngruppe gibt es ein individuell eingerichtetes gemütliches Wohnzimmer, einen Essbereich und eine Küche mit allen notwendigen Küchengerätschaften.

Den Menschen stehen sanitäre Einrichtungen in ausreichendem Rahmen zur Verfügung. Alle Wohngruppen verfügen über barrierefreie Bäder mit Hubbadewannen und / oder barrierefreien Duschen. Alle Etagen, bis auf das Dachgeschoss, sind bequem über den Aufzug zu erreichen. Alle Zimmer sind nach dem individuellen Geschmack der Bewohner:innen eingerichtet. Außerdem ist in allen Zimmern der Fernsehempfang via Satellit bzw. DVBT möglich. Neben einer zentralen Waschküche stehen allen Wohngruppen eigene Waschmaschinen und Wäschetrockner zur Verfügung.

Den Bewohner:innen der Wohnstätte Dortmund steht ein schön gestalteter und bepflanzter Hof zur Verfügung. Zwei Plateaus mit verschiedenen Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

Entsprechend der pädagogischen Ausrichtung der Wohnstätte werden die Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen der individuellen Fähigkeiten an allen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten beteiligt oder bei der selbständigen Ausführung unterstützt. Stellvertretend werden selbstverständlich alle Aufgaben von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht ausgeführt werden können. Bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten orientieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den hygienischen Standards, die im Hygienerahmenplan der Einrichtung beschrieben sind.

In der Wohnstätte werden folgende Mahlzeiten angeboten: Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Zwischenmahlzeiten. Die Wünsche der Bewohner:innen werden so weit wie möglich berücksichtigt.

Das Einkaufen der Lebensmittel, die Zubereitung der Speisen, das Tisch decken und abräumen werden ebenfalls mit den Bewohner:innen gemeinsam erledigt. Besonderheiten bei der Ernährung wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Diabetes oder Ähnliches werden bei der Speiseplanung, wenn möglich, gerne berücksichtigt.

Die Mitarbeiter:innen jeder Wohngruppe bilden ein Team und verstehen sich als solches. Unterschiedliche Professionen arbeiten hier zusammen, um im interdisziplinären Miteinander die höchstmögliche Qualität der Begleitung und Hilfestellung für die einzelnen Bewohner:innen zu erlangen. Für den Bereich der fachlich qualifizierten Pflege bringen sich examinierte Pflegekräfte und ausgebildete Heilerziehungspfleger:innen mit großem Engagement und hohem Fachwissen in die Arbeit und in die entsprechenden Fragestellungen ein. Zudem versteht sich die Einrichtung als praktische Ausbildungsstätte für Auszubildende der Berufsbilder Heilerziehungspflege und Altenpflege. Um einen reibungslosen Alltagsablauf in der Einrichtung gewährleisten zu können, unterstützten die Mitarbeiter:innen der Hauswirtschaft und der Haustechnik die alltägliche Arbeit.

Alle Bewohner:innen werden darin unterstützt, Freizeit individuell und nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten zu können. Angebote in und außerhalb der Wohnstätte sollen dazu beitragen, vielfältige Aktivitäten zu ermöglichen. Zum Teil fallen hier jedoch zusätzliche Kosten an, die von den Bewohner:innen getragen werden müssen.

Die Menschen, die in der Einrichtung leben wollen, werden im Rahmen des Aufnahme­verfahrens in unterschiedliche Leistungstypen und Hilfebedarfsgruppen eingestuft (Einstufung nach Metzler). Mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe wurden für die unterschiedlichen Leistungstypen und deren jeweilige Hilfebedarfsgruppen im Rahmen einer Vergütungsvereinbarung Kostensätze vereinbart. Es werden Menschen in der Wohnstätte aufgenommen, die einem der für die Einrichtung genehmigten Leistungstypen zugeordnet werden können.

Für einzelne Personen muss eine Aufnahme leider ausgeschlossen werden. Dieser Ausschluss gilt insbesondere für Menschen, die

  • durch massives fremdaggressives oder autoaggressives Verhalten sich selbst, Mitbewohner:innen und Mitarbeiter:innen der Wohnstätte gefährden
  • einen besonderen pflegerischen und / oder medizinischen Bedarf haben, welcher durch das in der Einrichtung tätige Personal nicht gedeckt werden kann
  • eine im Vordergrund stehende psychische Erkrankung haben oder bei denen eine Suchterkrankung vorliegt

In der Wohnstätte Haus Lebenshilfe Dortmund können nur eine bestimmte Anzahl Menschen aufgenommen werden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

 

Weitere Meldungen finden Sie im Bereich Aktuelles.

Fragen? Wir helfen gerne weiter

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Magdalene Mannek
kommisarische Wohnstättenleitung
Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH
Steile Straße 4
44287 Dortmund
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Torsten Prions
Fachbereichsleitung
Fachbereich Wohnen 1
Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH
Berliner Straße 47
42275 Wuppertal

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